Mein Zwischenblick März – April 2024

Da ist es schon rum, das Erste Quartal 2024, mit seinen dann 91 Tagen. Es ist Ostern und ich bin wieder in den Bergen.

Die Natur zeigt es an allen Ecken und Enden: der Winter ist überwunden (auch wenn es hier am Walchensee gestern Abend nochmal geschneit hat). Schlüsselblümchen, Pestwurz und Bingelkraut sprießen. Der Saharastaub schmirgelt ein wenig die unter den Augenlidern und zum Sonntag klaut uns der Osterhase auch noch eine Stunde Schlaf aus dem Osternest: Die Sommerzeit beginnt. Sag ich doch: der Winter ist vorbei.

Ein unverschämt prächtiges Schlüsselblümchen, Himmelschlüssel – Freya schließt den Himmel auf

Dieses Schlüsselblümchen erinnert mich an ein früheres Jahres-Motto: „Natur – mein Schlüssel zum Glück“ – und das stimmt mehr denn je. Dazu im Verlauf des Artikels später mehr.

Ich kann mich gut erinnern, welche Vorhaben ich mir zum diesigen Jahresbeginn notiert habe und reibe mir jetzt ein wenig staunend die Augen, weil ich in eben diesem Monat März wirklich richtig viel geschafft, erreicht und auf den Weg gebracht habe. Ein sehr guter Zeitpunkt für einen Zwischenblick – was war im März, was bringt der April?

Den Anfang machte direkt zum 1. März ein Konzert gemeinsam mit Markus Stollenwerk und unserem aktuellen Programm „Whitney – ein Schwanengesang“. Es ist ein sehr persönliches Thema. Gut, alle meine Programme, Formate und Projekte sind immer sehr persönlich – weil es immer ich bin, die sich selbst und die umkreisende Welt erforscht.

Bei der Beschäftigung mit der Sängerin, dem Menschen, dem Klatschpressen-Opfer Whitney Houston ist mir einmal mehr klargeworden, wie wichtig es ist, einen Platz in der Welt, eine gesunde Anbindung an die Natur zu haben. Von „Regenbogenpresse“ kann nach der heutigen Assoziation zum Regenbogen = Vielfalt keine Rede mehr sein.

Whitneys Schwan fliegt in Stuttgart und Agathenburg

Markus Stollenwerk und meinereine im schönsten Theater der Welt, dem Wilhelma Theater in Bad Cannstatt

Eine Woche später sind wir mit dem „Whitney-Schwan“ die Süd-Nordachse den Kranichen hinterher geflogen und haben Station im schönen Schloss Agathenburg gemacht. Der Lions Club Stade Aurora von Königsmarck hatte geladen, um Schulranzen für Kinder aus finanzschwachen Familien für den Schulbeginn im Sommer zu bestücken. Was für eine gute Idee! In die Bildung unserer Kinder zu investieren bedeutet, in die Zukunft zu investieren. Danke Egon Ahrens für die Vermittlung.

Wenn der Franzel-Schwan schon längs durch die Lande reist, dann will er auch was davon haben. Nicht immer lassen sich die Kilometer – so wie letzten Sommer – per pedem zurücklegen, doch Eindrücke, langsame Eindrücke von Natur und Landschaft lasse ich mich nie entgehen.

Also wurde kurzerhand ein Stopp an der Wurster Nordseeküste eingelegt. Der Landstrich heißt wirklich so und hat mir einen vom Wetter her stürmischen aber friedvollen Neunten März beschert. Was es mit diesem Datum auf sich hat, steht im unten angehängten Blogartikel.

Starker Wind im hohen Norden

Beim Spaziergang am Wattenmeer habe ich ein besonders schönes Meeresschneckenhaus, sowie ein Rochenei gefunden. A und O. Anfang und Ende – Werden und Vergehen – immer und überall

Dass es überdies auch noch einen schönen Aufenthalt in Hamburg im Anschluss gab, kann man in meinem aktuellen 12 von 12er-Artikel in zwölf Bildern aus der schönen Stadt Hamburg genauer betrachten.

Darüber hinaus habe ich in diesen Tagen und Wochen sehr viel Zeit vor meinem Bildschirm verbracht. Und dabei die Reise des vergangenen Sommers noch einmal intensiv über den inneren Bildschirm laufen lassen. franzi geht dann heim noch einmal innerlich und intensiv abgelaufen. Denn: Tataaaa: Der Verlag 360° Medien ist an der Veröffentlichung interessiert. Andreas Walter und ich sind in engen und beiderseitig vorfreudvollsten Vertrags-Gesprächen.

Ich kann mein Glück wirklich kaum fassen, dass aus diesem Blog nun wirklich ein Buch entstehen könnte – und wenn alles gut geht, sogar noch in diesem Jahr. Frankfurter Buchmesse – ja, ich will!

franzi schreibt und schreibt daheim über franzi geht dann heim

Es ist wirklich ein Hochgenuss, durch Tagebuch und Notizheft, über Pilgerpass und Blumenpresse, mit Milchkaffee und Blick in den Garten am Text zu arbeiten, die Eindrücke weiter zu verarbeiten.

Ich liebe es, meine Phantasie – mit PH – schweifen zu lassen, meine Assotiations-Ketten stets aufs Neue zu verknüpfen. Und dabei lasse ich mir im wahrsten Sinne des Wortes sehr gerne auf die Sprünge helfen. Ein Besuch beim aktuellen Programm des Cirque du Soleil ist da Balsam, Traumtor, Energieschub und Visionsturbo in einem.

Besuch beim Cirque du Soleil und die Sonne ist auch dabei

Dieses einzigartige Konzept, diese perfektioniert konsequente Umsetzung einer kuriosen, kühnen Parallelwelt ist wirklich umwerfend. Zum Glück hatten wir so gute Sitze, also auch Plätze. Ich war vom ersten Moment eingesogen in diesem traumschönen Entwurf einer Zwanziger-Jahre-Flug-und-Unterwasser-Maschinen-Welt von Varieté, Musik, Artistik.

Ehrlich, wenn es so sein sollte, dass ich bis zum Ende meiner Tage alle paar Jahre ein Programm besuchen und genießen kann, dann ist meine Welt in Ordnung.

Zum Abschluss gab es Post-Regenguss-Abendsonnen-Glanz de luxe. Himmel farblich passend zum Zelt. Strahlend passend zu meinem Gemüt.

Und damit nicht genug. Dieser März hat es wirklich in sich: Seit Januar bin ich mit Diana Widjajasaputra und Falk Mombour vom &form Design Studio im Austausch und konkreten Vorbereitungen für eine – meine – neue Homepage. Meinen neuen Internet-Auftritt. Auch das ist eines der Vorhaben, das ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte. Die bisherige Seite hat nun neun Jahre lang ohne Ruckeln und Zuckeln, ohne Mucken und Klagen ihren wunderbaren Dienst erfüllt.

Und nun ist es an der Zeit, diesen neun Jahren auch einen Tribut zu zollen. Ich bin älter geworden. Das empfinde ich persönlich als ausgesprochen positiv. Und das soll man auch sehen. Kürzlich habe ich mit einer entzückenden Vierjährigen philosophiert. Ihr aufmerksamer Blick wanderte über mein Gesicht: „Du bist alt.“ sagte sie. „Du hast Falten.“ Richtig, mein Schatz. Jede Falte steht für ein Ereignis in meinem reichen und bunten Leben. Keines möchte ich missen!

Vorbereitung der neuen Internet-Seite

Die Blumenbar ist Essens schönster Blumenladen, und Petra die netteste Floristin. Was für ein wunderbarer Ort, um neue Fotos zu machen.

Eine neue Internet-Seite bedeutet so viel mehr, als nur neue Fotos. Mit meinem langjährigen Begleiter, dem Fotografen und Illustrator Hajo Müller habe ich ausgiebig besprochen, wie sich eine Franziska Dannheim zukünftig in der digitalen Welt zeigen möchte – und womit – und warum.

Es ist ja ein vielfarbiger und vielfältiger Gemischtwaren-Laden, den die selbsternannte Multidilettantin da im Angebot hat. Und den soll man ruhig anschauen können. Es geht natürlich weiter ums Singen, also meine Konzert-Auftritte. Es geht aber auch vermehrt ums Schreiben – siehe franzi geht dann heim – in die dazugehörigen Lese-Sing-Programme. So weit so gut und wie bisher.

Jetzt kommen aber gleich zwei neue Leuchtsteine im Kaleidoskop der Dannheimerin dazu. Arbeitstitel „Abschiedsexpertin“, die mit naturbasierter Begleitung durch Trauer und Krise, sowie Trauerreden die eigenen Studien und Fortbildungen, die Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten 12 Jahre bündelt und in die Welt zurück gibt.

Die Fotos sind gemacht – siehe erster Eindruck: Titelbild. Die Themen sind grob vorsortiert, erste Farb- und Schrift-Ideen festgelegt.

Blick über den Tellerrand

Da gibt es noch viel zu erwägen und zu klären. Weit in den nächsten Monat April hinein. Begriffe und Strukturen wollen noch erschaffen werden. Und wann könnte dies gedeihlicher geschehen als zu Beginn des Frühjahrs, zu Ostern, dem Wiederauferstehen der Natur.

Stiller Monats-Ausklang in den Bergen. Himmel und See tragen „peach fuzz“ – meine Farbe des Jahres 2024

Ich wünsche ein segensreiches Osterfest. Hier in den Bergen wird es mit Saharastaub und Orkanböen garniert. Hoffentlich bläst es mir die fehlende Schlafstunde heute Nacht vom Zifferblatt.

Der Welt und jeder Einzelnen von Ihnen wünsche ich Frieden & Zufriedenheit, Gesundheit & Zuversicht,

Ihre Franziska Dannheim

NOTA BENE: Hier sehen Sie meine Artikel des Monats März. Ein sehr guter, produktiver und konstruktiver Monat war das. Danke.

Neun Jahre danach – Neunter März Zweitausendfünfzehn

Meine 12 von 12 im März 2024

Ich schreibe, also bin Ich