06 Feb. Mein Zwischenblick Januar – Februar 2026
Der Monat Januar hat seinem Namensgeber nun wirklich alle Ehre gemacht: Janus, der doppelgesichtige römische Gott des Anfangs und des Endes. Oder besser: des Endes und des Anfangs. Denn es kann kein neues Jahr geben, wenn zuvor nicht das Alte zu Ende gegangen ist. Kommen und Gehen, Werden und Vergehen. Steter Übergang. Da wird es gleich ganz philosophisch und essentiell zum Beginn des ersten Zwischenblicks in 2026.
Apropos essentiell: ich habe – spontan und ungeplant den Übergang von 2025 auf 2026 IM Wasser, in der frischen Ostsee verbracht, geplantscht, gequitscht und das Feuerwerk bewundert. Voilà:

Was für ein bedeutsamer Start in dieses Jahr, auf dessen ersten Monat ich jetzt zurückblicke und dann eine kleine Vorschau in den Februar werfe. Wenn ich mir das so anschaue, sind meine „Zwischenblicke“ eigentlich immer Janus-Blicke: erst Mal zurück und dann Stückchen nach vorn. Heuer kann ich jetzt schon sagen: Alles was ich mir in diesem Januar als Blog, also in meine Blogartikel – siehe unten – verschrieben habe, löst sich ein. Damit komme ich direkt zum ersten Kapitel im Zwischenblick:
Meine wichtigsten 3 Themen im Januar
Ich hatte zum Ende des Jahres tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, nach 4 Jahren aus der Content Society, also DER Blog-Hochburg um Judith Peters, auszusteigen. War irgendwie der Meinung, dass ich das mit dem Bloggen ja grob auf die Reihe kriege, und habe mir die Schreibmotivation damit eigentlich selbst kleingeredet.
Was für ein Glück, dass ich mich für die Jahresrückblicks-Challenge eingetragen hatte, also in großer Runde online und bestens von Judith motiviert über ein paar Tage „gemeinsam“ den eigenen Jahresrückblick schreiben UND dann veröffentlichen. Die große Gruppe bestärkt sehr, um dranzubleiben.
Die Erfahrung ist nicht neu aber immer wieder heilsam: Gemeinsam sind wir stärker, jede einzelne und alle zusammen!
Damit ging es für mich dann doppelter Salto vorwärts wieder mitten hinein:
Volle Kanne ins Blog-Abenteuer

Nach einigen „Nachhilfe-Lektionen“ traue mich endlich, in den Schmuddelgruben von HTML und CSS nach den einzelnen Schläuchen meiner Homepage zu schauen. Und das ist ein total gutes Gefühl! Endlich verliere ich die Angst vor dem „Technik-Kungfu“ – beliebter Ausdruck bei den TCS-Bloggerinnen. Mit dem Schreiben und auch mit dem langsam souveräner werdenden Umgang mit der dazu benötigten Technik, komme ich mir und meinen Zielen tatsächlich immer näher, werde mir klarer und bewusster. So kam mir die Blog-Anregung, ein Motto für mein 2026 zu finden und zu beschreiben, sehr zu Pass. Es lautet:
Volle Franzentration
Das mit der Konzentration, oder mit der VOLLEN Franzentration ist ja ähnlich wir die Janus-Thematik. Bei ihm muss erst etwas gehen, bevor etwas neues kommen kann. Und bei der Konzentration muss man etwas anderes drumherum ausblenden oder wirklich wegstreichen, um die Kraft auf das eine besser und effizienter bündeln zu können.
Ich sitze in diesem Januar sehr viel und lange an meinem Schreibtisch und plane, resümiere die vergangenen Arbeitserfolge und analysiere die Stellen, an denen ich optimieren möchte – da gibt es ein paar. Wie gut tut es da, zwischendurch rauszuschauen – rauszugehen, denn im garten vor meinem Fenster blüht – Dada: die Zaubernuss:

Ich finde, sie passt sehr gut zu mir. Bisschen strubbelig, leicht knallig, verspielt und doch zäh und ausdauernd, möchte sagen: manchmal stur.
Was macht also ein multidilettantisch begeisterte Gemischwarenhändlerin wie ich? Die gernüber die Wiesen hüpft und was vom Kraut erzählt. Die gerne Menschen durch ihre Trauer nach dem Verlust eines Angehörigen begleitet. Die aber am allerliebsten von ALLEM singt. „Die will ja nur singen“ … Also habe ich aus vielschichtigen Beweggründen alles von meiner Menu-Karte gestrichen, was nicht SINGEN ist – naja, fast alles.
In jedem Fall gibt es in den kommenden Wochen alle meine Lieblingsperlen, zu denen es viel neues Werbe- und Präsentationmaterial gibt. Mit aktuellen Infos ergänzt und vor Allem: frisch fotografiert! Damit komme ich zum nächsten, wirklich prägenden Thema in meinem Januar:
Fotos und kein Ende
Es war und ist mir eine Ehre und helle Freude, dass ich Monique Urbanski und Harald Hoffmann für die Bebilderung meiner beiden großen Reihen „Oper légère“ und „UNCOVER“ gewinnen konnte. Wie schön, dass auch hier Arbeitszeit gleich schöne Lebenszeit bedeutet. Es ist ein Segen, dass ich mit ausschließlich wunderbaren Menschen zusammen arbeiten darf.

Herausgekommen sind unzählig viele Motive, die nun in Katalogen, Werkschauen, Pressematerial und Plakaten ihren Platz finden werden, was für eine Pracht – die Stück für Stück auch hier in meinen Artikeln austauschen werden.
Aber ganz ehrlich: nach so vielen Motiven, Korrekturen und Kontrollen kann ich das Gesicht von der Dannheim jetzt für ein Weilchen nicht mehr sehen; putze mir vielleicht besser im Dunkeln die Zähne.
Allerhand Erlebtes
In dieser Sparte möchte ich gerne Bilder und Eindrücke teilen, die mir diesen vergangenen Monat besonders bereichert haben. In loser Folge also ein buntes Kaleidoskop:








Kompliment des Monats
„Was sind Sie eigentlich von Beruf, Frau Dannheim? Ihre Handschrift ist besonders schön!“ – Praxismitarbeiterin nach Durchsicht der Anmeldungsunterlagen.
Meine Blogartikel im Januar
Über den Tellerrand
Im Februar geht es nun wieder los mit den Konzerten. Und da kommen dann direkt aufeinander alle meine drei Preziosen, von denen ich im letzten Artikel schrieb: Ich eröffne mit „UNCOVER Whitney Houston“ – das ist wirklich ein fulminater Start. Direkt Tags drauf gibt es die AMORISMEN. Und dann heißt es nur SIEBEN Mal schlafen und dann lassen wir es so richtig krachen mit unserer Oper légère – Jubelrevue, bereits ausverkauft, HURRA!
Außerdem werde ich diesen Februar zum allerersten Mal an der Blogdekade teilnehmen, die von meiner Namensschwester Franzi Blickte jedes Jahr initiiert wird. Das konnte ich mir nie vorstellen: 10 Blogartikel in 10 tagen. Doch gibt es noch so viele meiner Programme, die auf der Homepage noch nicht ausdrücklich beschreiben sind, Das werde ich nun im Turbo nachholen und mit all den tollen neuen Fotos bebildern!
NOTA BENE
Pünktlich zu Lichtmess oder Imbolc, wie dieses Jahresfest in der keltischen Tradition heißt, blühen hier die Krokusse Winterlinge. Brigid lässt die Schneeglöckchen sanft läuten und neben Scharbockskraut habe ich sogar schon den ersten Bärlauch entdeckt.

Ihr Pflänzlein, bleibt uns allen hold und wohlgesonnen, schenkt uns Blüten, Farben, Freude und frische Pflanzenkraft. Die ersten Wildkräutersalate und Brotaufstriche habe ich schon verputzt. Gut fürs Immunsystem. Genauso wie der „apple a Day keeps the Doctor away – siehe Titelbild, das zum Tag des Apfels am 11. Januar entstanden ist. An die Vitamine, fertig, los! Ab jetzt heißt es: Musik Musik Musik. Das wird ein frohes Frühjahr.
Britta Wichmann
Posted at 09:55h, 06 FebruarLiebe Franziska, ich bin neu in der Bloggerwelt und ich habe deinen Monatsrückblick mit Begeisterung gelesen! Wow, dein Neujahrsbad ist echt frisch, fröhlich, mutig, lach. Das Bild der Zaubernuss hat mich direkt zum Lächeln gebracht -ich mag sie sehr gerne. Was ich neben all deinen anderen schönen Bildern und Rück- bzw. Ausblicken auf Anhieb sympathisch fand: dein tolles „Mary Poppins“ ICON. Ich wünsche dir eine gute Zeit im Februar und freue mich schon auf deinen nächsten Rückblick. Liebe Grüße Britta
Franzerl
Posted at 12:25h, 06 FebruarLiebe Britta, vielen herzlichen Dank für deine Nachricht. Ich freue mich selbst so über das ICON, dass ich es gern überall reinsetzen möchte. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Franziska