Jetzt sind wir also schon im zweiten Quartal des Jahres. Ostern ist vorüber, es endet genau mit dem heutigen „Weißen Sonntag“. Und der ist auch noch der zwölfte dieses Monats, also ist wieder Zeit für „12 von 12“, ein wunderbar unkompliziertes Bloggerformat aus den frühen Tagen der Blogosphäre, also noch lange von Social Media. Wie gut, dass Caro von Draußen nur Kännchen uns stets auf ihren Blogspot einlädt, auf dass wir all unsere 12er unter ihrem Artikel hinterlassen – eine herrlich bunte Vielfalt, der jeweiligen, „stinknormalen“ Zwölften eines Monats ist da zu bewundern. Ich bin dort heute Nummer 38, schaut mal rein.
Ich schaue jetzt aber zurück in meinen heutigen Tag, der mindestens vom Wetter her außerordentlich trübe war, eher Novemberstimmung …
Los geht’s, und zwar schon ziemlich früh:
Um genau zu sein, um 5:42 Uhr. Da pfeift der erste Vogel vor dem Fenster und der Stall vom Nachbarn – ganz rechts außen im Bild – ist bereits hell erleuchtet, die Kühe wollen gemolken werden. Ich kann zum Glück wieder ins warme Bett hüpfen.
Ein Stündchen, oder zwei später gibt es einen feinen Kinderkaffee im Bett mit Lektüre, es ist ja Sonntag!
Dann folgt der tägliche Schwumm. Bin nicht so konsequent wie Wiegand Boeing, aber auch nicht zimperlich.
Bis der Kaffee, der für die Große, durchgelaufen ist, beschrifte ich die Salbendöschen, die ich gestern gefüllt habe mit Dreierlei: Weidenrinden-Salbe, Fichtenharz-Salbe und Engelwurz-Salbe, falls es jemand interessiert.
Nach dem herzhaften Frühstück wird – passend zum Abschluss der Osterzeit am heutigen weißen Sonntag – das letzte Süße angeschnitten.
Sonntag hin oder her – es muss auch mal geputzt werden.
Dann gibt es einen Spaziergang. Zum Nachmittag war eigentlich besseres Wetter angesagt, egal, bin ja nicht aus Zucker. Wer entdeckt mich auf diesem Foto?
An den Nordhängen liegt sogar noch Schnee – aber jetzt habe ich keine Lust mehr, einen Schneemenschen zu bauen. Zwei reichen.
Es ist wirklich novemberesque düster heute.
Dieses Fundstück versetzt mich glatt in Webers Freischütz-Wolfsschlucht.
Auf dem Heimweg gibt es dann noch was Herziges: der Blumenschmuck vom vergangenen Almabtrieb hängt beim Bauern an der Stallwand – ja, genau der, der heute morgen um 5:42 Uhr das Licht anhatte.
Jetzt ist der Tag vorbei. Ostern auch. Und was bleibt übrig? Frohe … Nachtruhe, allerseits
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